Fauda


  1. Ø 5
   2015

Fauda: Israelische Hit-Serie über die Undercover-Spezialeinheit Mista'aravim und den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Trailer abspielen

Handlung und Hintergrund

Fauda: Israelische Hit-Serie über die Undercover-Spezialeinheit Mista'aravim und den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Der Titel der Serie „Fauda“ ist arabisch und bedeutet Chaos. Dieses Wort benutzt der israelische Geheimdienst als Warnung, wenn eine Tarnung auffliegt.

Die Serie wurde von Lior Raz und Avi Issacharoff entwickelt. Beide verwerten dabei Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben. Raz gehörte zur Israeli Special Forces Unit und spielt in „Fauda“ einen Kommandeur der Anti-Terror-Einheit Mista’aravim, die verdeckt in palästinensischen Territorien tätig ist, um geplante Attentate zu verhindern. Issacharoff, der fließend Arabisch spricht, hat als Journalist weitreichende Erfahrungen im Mittleren Osten und den dortigen Konflikten gesammelt.

Die Geschichte beginnt, als der israelische Ex-Geheimagent Doron Kavillio (Lior Raz) in Erfahrung bringt, dass ein Hamas-Terrorist, den er bereits tot glaubte, doch noch am Leben ist. Um ihn auszuschalten, kehrt er zu seinem alten Team zurück. Die Anti-Terror-Einheit bekommt einen Tipp und begibt sich auf die Suche nach Abu Ahmad (Hisham Suliman). Doch die Versuche ihn zu stellen, eskalieren auf übelste Weise.

Die Serie überzeugt mit einer spannenden Geschichte, fesselnder Dynamik und differenzierten Einsichten in einen komplexen Konflikt. Insgesamt sind 24 Episoden in zwei Staffeln erschienen, eine dritte Staffel ist bereits bestellt. Die beiden Serienschöpfer wurden von Netflix für zwei weitere Projekte verpflichtet.

„Fauda“ Staffel 1

„Fauda“ Staffel 2

Rezeption

Nach längerer Suche nach einem Sender erschien „Fauda“ 2015 erstmalig im israelischen TV und ist seit Dezember 2016 auch bei Netflix im Stream zu sehen.

In Israel gehörte die Serie nach ihrem Erscheinen zu den absoluten Top-Hits und konnte traumhafte Quoten erzielen. Auch international hat die Produktion Kritiker und Publikum überzeugt. Die New York Times wählte „Fauda“ zu einer der besten Serien 2017. Besonders gelobt wird die realitätsnahe Darstellung.

Obschon die Serie auch im arabischen TV ein Straßenfeger war, sind von dieser Seite auch berechtigte, kritische Stimmen zu hören. Beispielsweise beklagt der palästinensische Journalist Ziyad Abul Hawa, dass „Fauda“ nicht wirklich die Realität abbildet und verpasst hat, auch einen Palästinenser ins Team zu holen. In seinen Augen könne eine Serie, die nur von Israelis gemacht wurde, egal, wie gut deren Intentionen und Recherchen auch seien, kein realistisches Abbild der Lage geben.

Sie kann aber durchaus zeigen, dass das Elend und Leid auf beiden Seiten groß und für alle ein hoher Preis zu zahlen ist.

Darsteller und Crew

Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(7)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

News und Stories

Kommentare