Annabelle


  1. Ø 3.6
   2014

Annabelle: Prequel zum erfolgreichen Horrorfilm "Conjuring", das sich auf das Grauen konzentriert, das von der antiken Puppe Annabelle ausgeht.

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Filmhandlung und Hintergrund

Annabelle: Prequel zum erfolgreichen Horrorfilm "Conjuring", das sich auf das Grauen konzentriert, das von der antiken Puppe Annabelle ausgeht.

Zwei junge Frauen und ein Mann haben Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga), die sich beide der Beobachtung und Studie paranormaler Ereignisse verschrieben haben, Unglaubliches zu berichten: Die garstige Puppe Annabelle soll angeblich verhext sein und den Tod mehrerer Menschen zu verantworten haben. Die verfluchte Marionette soll Jahre später das Kernstück ihrer umfangreichen Sammlung von gruseligen Relikten werden, das über so viel bösartige Macht verfügt, dass jede Woche ein Priester vorbeikommen muss, um Annabelle zu segnen und den unheilvollen Dämon, der ihr innewohnt, zu bannen. Im Jahr 1969 hat die grauenhafte Geschichte der unheimlichen Puppe ihren Anfang genommen: John (Annabelle Wallis) und Mia Form (Ward Horton) leben in Santa Monica, Kalifornien und erwarten in Kürze ihr erstes gemeinsames Kind. Das Zimmer ist bereits hergerichtet und beherbergt schon einige hübsche Puppen, denn Mia hat einen leidenschaftlichen Sammeltrieb. Eines Tages bringt John ein ganz besonderes Exemplar mit nach Hause: Die wunderhübsche Annabelle ist aus reinem Porzellan gemacht und trägt ein feingearbeitetes, weißes Hochzeitskleid. Mia ist verzückt und macht sie zum Herzstück ihrer Kollektion, denn noch ahnt sie nicht, welche dämonischen Kräfte in der Puppe schlummern. Eines Nachts wird Mia Zeuge, wie im Haus ihrer Nachbarn ein Mord verübt wird. Als sie die Polizei verständigen will, wird sie von zwei Mitgliedern einer satanistischen Sekte angegriffen, die einen uralten Dämon in unsere Welt entfesseln will, der nur mithilfe  von Annabelle in unsere Dimension gelangen kann. Mia und John kommen nochmal mit dem Schrecken davon. Sie ahnen nicht, dass das Grauen gerade erst begonnen hat.

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem Erfolg des Spukthrillers "Conjuring – Die Heimsuchung", der zu den besten Werken des "Saw"-Co-Schöpfers James Wan zählt, steht nicht allein die obligatorische Fortsetzung an. Auch ein Prequel um die unheimliche Puppe "Annabelle", die im "Conjuring"-Prolog auftaucht und vom Dämonenjäger-Ehepaar Warren hinter Glas gehalten wird, ließ nicht lange auf sich warten. "Annabelle" von James Wans Kameramann John R. Leonetti (Kamera bei "Insidious 1 & 2") enthüllt das Geheimnis, wie der Satan Besitz von dem nicht gerade hübschen Sammlerstück ergriff und mit ihr ein junges Paar samt Baby terrorisierte.

    Mit Teufelspielzeug haben sowohl Leonetti, der "Chucky 3" fotografierte, als auch Produzent Wan Erfahrung, der in dem unterschätzten "Dead Silence" eine Bauchrednerpuppe Unheil verbreiten ließ. Viel Neues darf man bei ihrer aktuellen Zusammenarbeit aber nicht erwarten. Wo der Vorgänger "Conjuring" die vertrauten Genrebausteine geschickt umarrangierte, um eine beklemmende Aura aufzubauen, verlässt sich die Vorgeschichte zu stark auf etablierte Strukturen ohne neue Einfälle.

    In der Prämisse erweist sich die erste Hälfte noch als relativ effektvoll, indem zahlreiche Gefahrenquellen für das junge Glück eingeführt werden. So bietet Mias Nähmaschine, die sie für ihren Schneiderinnenjob benötigt, eine potentielle Angriffsfläche, was Leonetti in einer dichten Parallelmontage auch reichlich ausreizt. Da "Conjuring" in den frühen Siebzigern als Ära der populärsten "Exorzismus"-Welle angesiedelt war, verordnet sich "Annabelle" in den späten Sechzigern, dem verhängnisvollen Zeitalter von Charles Manson und seinen Anhängern. Zwischen Genrezitaten und etwas Humor liefert Leonetti ansatzweise eine routinierte Spukmär, indem er auf einen Mischung aus digitaler Handkamera bei den Actionszenen und ruhigen Einstellungen bei der Etablierung der vermeintlichen Idylle setzt.

    Doch der Verlauf zeigt, dass Gary Daubmans Drehbuch neben dutzendfach variierten Horrorinsignien kaum frische Ideen besitzt. Da gibt es den am heimgesuchten Paar gebundenen Fluch (etwa aus "Insidious"), der einen Ortswechsel sinnlos macht, den zu Hilfe eilenden Priester, der bald selbst ins Visier der Teufelskräfte gerät, oder die schwarze Okkultismus-Expertin, die zur Abwehr der Anschläge beizutragen versucht. Außer Alfre Woodard ("True Blood") setzt die preisgünstige Produktion lediglich auf unbekannte Akteure, darunter Hauptdarstellerin Annabelle Wallis, die zufällig den gleichen Vornamen trägt wie die dämonische Puppe. Ihrem fiesen Kollegen Chucky kann das Gruselgeschöpf jedenfalls nicht das Wasser reichen.

    Fazit: "Annabelle", das routiniert inszenierte Prequel zu dem erfolgreichen Schocker "Conjuring – Die Heimsuchung", kommt über vertraute und vorhersehbare Satanistenklischees nicht hinaus.
  • John und Mia sind ein glückliches junges Paar, das ein Baby erwartet. John überrascht die passionierte Puppensammlerin mit einem ganz besonderen, wertvollen Exemplar im weißen Kleid. Mia ist begeistert von dem Geschenk und stellt sie in das Regal zu ihren anderen Sammelstücken. Die beiden ahnen nicht, was sie damit in ihr Zuhause geholt haben. Als in einer schrecklichen Nacht Sektenmitglieder eines Satanskults in ihr Haus eindringen, entwickelt Annabelle ein brutales Eigenleben. Denn die Puppe ist die direkte Verbindung ins Reich der Verdammten … Das Grauen schlägt blutig zu im Spin-Off des Horror-Hits „Conjuring – Die Heimsuchung“. Diesmal rückt die bereits bekannte Horror-Puppe mit gezielt gesetzten Schockeffekten ins Zentrum des grausigen Geschehens. Von Genrespezialist James Wan („Saw“), der dem Projekt als Produzent erhalten blieb, übernahm „Conjuring“-Kameramann John R. Leonetti die Regie. Sorgfältiger Spannungsaufbau und Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Sekunde werden ihre Wirkung nicht verfehlen. „The Conjuring 2“, die Fortsetzung des übersinnlichen Thrillers, kommt übrigens Ende 2015 in die Kinos … Ob Annabelle da wieder mitspielt?

    Fazit: Komm spiel mit mir: „Die Heimsuchung“ geht weiter, die Mörderpuppe lässt uns wieder das Blut erstarren.
  • Ideenlos und ungruselig: „Annabelle“ erzählt eine Vorgeschichte, nach der eigentlich niemand gefragt hat. Wahrscheinlich nicht einmal „Conjuring“-Fans.
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